Vorurteile von Deutschen gegen verschiedene Völker

    Allgemein über Ausländer: In vielen Köpfen herrschen die Vorurteile, dass „die Ausländer unsere Arbeitsplätze wegnehmen“, dass „Ausländer billige Arbeitskräfte sindund damit die Löhne verderben“. Allgemein wird auch gerne über verschiedene Nationalitäten behauptet, sie seien schmutzig, dreckig und stinken. Das artet in Beleidigung aus, ist aber auch ein Vorurteil einiger Mitmenschen.

    Über Juden wird gesagt, dass sie geldgierig sind, dass sie andere und auch ´ihresgleichen` über den sogenannten Tisch ziehen. Den Begriff„jüdischer Wucher“ trifft man heutzutage ebenso oft wie das Wort „Judenhandel“. Häufig hört man, es ist etwas nicht „koscher“ (Koscher, nach dem jüdischen Speisegesetzen rituell rein und den Gläubigen zum Genuss erlaubt).Vor allem während der Judenverfolgung (Antisemitismus) hieß es: Juden seien böswillig verstockt und ein unproduktives Volk.
    Türken: Ihr Klischee ist es, dass die Männer allesamt mit Goldketten um ihre Hälse rumlaufen. Es wird ihnen auch vorgehalten, dass es nur zwei Arten von ihnen gibt: entweder gibt es den türkischen Mann, der mit Mickey-Mouse-Sachen durch die Stadt geht oder denjenigen der sich „aufbrezelt“. Die Frauen laufen entweder verschleiert rum oder sie ziehen sich provokant körperbetont an und beschweren sich hinterher, wenn man sie „anbaggert“ (Laut einer Meinung zweier 18 jähriger jungen Männern).
Eine ältere Dame erwähnte, dass „diese Kopftuchindianer ständig vor den großen Kaufhäusern herumlungern und ihr stetsdie günstigen Sachen vor der Nase wegschnappen…“. Ihre begleitende Bekannte fügte hinzu: „… und dann bezahlen sie entweder nur mit ganz viel Kleingeld oder gleich mit einem großen Schein. Dann fragt sich doch unsereins, wo die das viele Geld herhaben.“ Dann gibt es noch diese schönen Erzählungen, dass Aldi ihr „zweites Wohnzimmer ist“. Die beiden Damen lachten. 
Eine 18-jährige: „ … ich kenne drei türkische Menschen, deren Familien sind sehr nett. Ich glaube, alle türkischen Wohnungen sind mit Teppichen tapeziert und ausgelegt“. Auf die Frage, in wie vielen Wohnungen sie war antwortete sie: „In zweien, aber von meinen anderen Freunden habe ich dasselbe gehört.“ Für einige Völker sind Teppiche ein Zeichen des Reichtums, ein Zeichen ihres Ansehens, …. 
    Polen: Was ist eigentlich mit dem Spruch gemeint, „Heute geklaut morgen in Polen“? Heißt es etwa, dass Polen als ein Volk mit vielen Dieben bezeichnet wird? Viele Menschen meinen leider, dass es so ist.
    Russen werden als trinkfeste Menschen bezeichnet. „…morgens, mittags, abends und zwischendurch immer Wodka- so wie Boris!…“ (gehört in einer Kneipe) .
    Italiener sind die besten Köche und auch gute Liebhaber.
    Die Engländer werden gerne als versnobt bezeichnet.
    Franzosen sind gute Liebhaber, sind Boule-Spieler und gehen dieser Tätigkeit ständig nach, sie haben immer ein Baguette unterm Arm und fahren gerne Fahrrad. Durch ihre „Schnupfensprache“ werden die männlichen Menschen, diedann auch noch feminine (weibliche) Züge haben, gerne als schwul bezeichnet. 
    Ostfriesen sind hol im Sinne von dumm auch begriffsstutzig (Ostfriesenwitze!)
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