Ärzte-Organisation fordert Atom-Aufklärung durch WHO in Japan

Die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte in sozialer Verantwortung“ (IPPNW) hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgefordert, die japanische Bevölkerung objektiv über die gesundheitlichen Risiken der Atom-Katastrophe in Fukushima aufzuklären. IPPNW-Ärztin Dr. Angelika Claußen verlangte: „Die WHO sollte sich jetzt für eine Evakuierung der Frauen, Kinder und Schwangeren aus den betroffenen Regionen aussprechen, weil sie besonders strahlensensibel sind.“

Claußen erklärte weiter, dass eine Vereinbarung zwischen der WHO und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) verhindere, dass die Who die Bevölkerung ausreichend über die Gesundheitsrisiken informiere. Die Medizinerin fürchtet, „eine Interessenkollision mit der IAEO, die die Risiken der Atomenergie seit Jahren herunterspielt.“ Grundsätzlich fordert die IPPNW die Schließung aller Atomkraftwerke mit nach eigener Ansicht gravierenden Sicherheitsdefiziten.

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