H1N1: US-Impfstoff schützt Schwangere bereits in der niedrigen Dosierung

Die US-National Institutes of Health haben erste Ergebnisse einer laufenden Impfstoffstudie an Schwangeren vorgestellt. Bereits in der niedrigen Dosierung wurde bei fast allen Schwangeren drei Wochen nach der Impfung eine ausreichende Schutzwirkung erzielt. Hinweise auf Sicherheitsbedenken gab es nach Angabe der Behörden keine.

Nach den Zahlen der Centers for Disease Control and Prevention wurden in den USA bisher 100 Schwangere wegen einer schweren Erkrankung an der Neuen Influenza hospitalisiert, von denen 28 starben. Schwangere werden zum Personenkreis mit einem erhöhten Risiko gezählt, weswegen am 9. September eine spezielle Studie in dieser Personengruppe begonnen wurde. Insgesamt sollen 120 Schwangere teilnehmen.

Die jetzigen Angaben basieren auf den ersten 50 Frauen, die 21 Tage nach der Impfung untersucht wurden. Ausreichende Antikörpertiter wurden nach Einmalgabe der niedrigen Dosierung bei 23 von 25 Schwangeren (92 Prozent) und in der höheren Dosierung bei 24 von 25 Schwangere (96 Prozent) erzielt.

Alle Schwangeren waren bei der Impfung im zweiten oder dritten Trimenon. Der Impfstoff enthält abgetötete Erreger, sodass eine Infektion des Ungeborenen nicht befürchtet wird. Es ist zudem frei von Wirkungsverstärkern oder Konservierungsmitteln.

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